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Jack ist da...

Gestern war es dann soweit. Nach langer Wartezeit ging es um vier Uhr Morgens Richtung Oranienburg. Die Fahrt war schon etwas gespenstisch, denn das erste Auto überholten wir, nach dem wir schon ca. 30 km Autobahnfahrt hinter uns hatten, in Höhe Gelsenkirchen Buer. Auch wenn es Sonntag früh  war, um diese Uhrzeit sind zu normalen Zeiten wesentlich mehr Fahrzeuge unterwegs. Aber seit "Corona" ist ja alles anders. Und in unserem Fall, hatte dies ausnahmeweise mal etwas Gutes. Denn dadurch, dass nahezu kein Verkehr herrschte, waren wir schon gegen 9:30 Uhr in Oranienburg.

Bei den Gründels - Kju ay's - angekommen, angekommen, wurden wir wie gewohnt von den sechs Hundedamen überschwänglich begrüßt. Im Garten warteten auch schon die Welpen auf uns. Es waren nur noch vier. Die Zeit des Abschieds für Mama Esra, Gabi und Olaf ist jetzt da. Es war augenscheinlich nicht leicht, für Gabi sich von den kleinen zu trennen. Nach der ganzen Arbeit die Olaf und Gabi mit den kleinen hatten. Aber sie haben die kleinen super vorbereitet. Sie sind schon Dinge gewohnt, wie z.B. das Halsband, die ich Jacks Vorgängern erst mühsam beibringen musste. Aber was für uns ganz wichtig war, ist der Fakt, das die kleinen das Autofahren schon mehrfach kennengelernt hatten. Dies zahlte sich für unsere Rückfahrt aus.

Nach einer Tasse Kaffee und den "Formalitäten" mussten wir auch schon wieder los. Jack hatten nur sein Frühstück bekommen und damit er die Fahrt ohne Trauma übersteht sollte er erst in seinem neuen Zuhause seine nächste Mahlzeit bekommen. 

Jetzt war es nun endgültig der Zeitpunkt gekommen Abschied zu nehmen. Aber bevor es los ging wurde noch ein letztes Foto gemacht. Der Abschied viel Gabi nicht leicht.  Aber mit diesem Blog hier, halte ich Sie über Jack am laufen. Und sollte es möglich sein, werden wir im Sommer live wiedersehen.

Die Rückfahrt verlief völlig stressfrei. In unserem Auto wartete auf der Rückbank eine große Box auf Jack. Und Meine Frau saß die gesamte Rückfahrt neben dem kleinen Mann, für den Fall des irgendetwas passieren sollte. Aber......, es passierte nichts. Der kleine Mann ließ sich kurz kraulen, kuschelte sich dann ein und hat geschlafen. Als ob das Autofahren das normalste von der Welt für ihn wäre. Die regelmäßigen Pausen die wir eingelegt haben, nutzte er vorbildlich und wieder zurück im Auto schlief er schnell wieder ein. Der Verkehr war auf der Rückfahrt zwar etwas dichter, aber wir kamen super durch und waren schon gegen 16:00 Uhr wieder Zuhause.

Nach der tollen Vorbereitung von Gabi und Olaf sind nun wir an der Reihe Jack die Eingewöhnung in seinem neuen Zuhause ohne seine Geschwister, Mama und Tanten so angenehm wie möglich zu machen.  Dazu hat er im Wohnzimmer, in der Küche und im Schlafzimmer ein Körbchen bekommen. Welche er auch schnell in Beschlag genommen hat, da er darin jede Menge Spielzeug gefunden hat.

Nun geht es für uns ans kennenlernen. Zuerst einmal müssen wir lernen, was Jack macht, wenn er mal muss. Was ich als erkunden seines neuen Reichs deutete, stellte sich sehr schnell nach der Suche der Toilette heraus. Aber netterweise hat er dazu nicht den Teppich benutzt :-/.

Seine zweite Erkundungstour war dann schon einfacher zu deuten. Ab auf den Arm und dann nach draussen. Bis auf diesen vorwurfsvollen Blick, ich denke auf Grund der etwas kühleren Temperaturen wie am Nachmittag, hat alles gut funktioniert. Er hat dann aber umgehend den Weg zurück ins Warme eingeschlagen.

Nun war es aber Zeit fürs Bett. Bei den vielen Diskussionen, die meine Frau und ich über die Anschaffung eines neuen Hundes geführt haben, habe ich als Bedingung genannt, das der Hund von Anfang an in seinem Körbchen schläft und nicht in unserem Bett. Dies hat meine Frau, wenn auch unter Protest akzeptiert. Also ging es ab für Jack in seine Hundebox. Ich war begeistert, kein jankern, kein jaulen, er hat sich direkt in die Decke eingekuschelt. Einfach perfekt. Mein Frau verschloss die Hundebox und wir gingen zu Bett.

Naja, nicht alle. Da anscheinend der Reißverschluss an der Softbox defekt war, stand Jack plötzlich vor meinem Bett. Eine andere Box für die Nacht hatten wir nicht und da der Kleine so leise aus seiner Box gekrochen kam, sogar meine Frau hat ihn nicht gehört, hat der Vorsatz, dass der Hund nicht in unserem Bett schläft, nicht mal eine Nacht gehalten.

 

Als Dank dafür (so hoffe ich) hat Jack erstaunlicher Weise die ganze Nacht durchgeschlafen.  So ging unser erster Tag mit Jack zu Ende.

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